Die Möglichkeiten sich Informationen über das Internet anzueignen sind umfangreich. Neben den normalen Webseiten und den typischen Diensten mit Texten gibt es immer häufiger auch die sehr beliebten Podcasts. Dabei handelt es sich um Audiovorführungen, bei denen zum Beispiel aktuelle Themen diskutiert oder entsprechende Informationen von Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Wer selber einen Podcast im Internet zur Verfügung stellen möchte, wird sich aber zuerst mit den wichtigsten Elementen der Hardware beschäftigen müssen, und genau darum geht es in diesem Artikel.

Die wichtigste Ausstattung für den eigenen Podcast

Natürlich wird die Basis für die Aufnahme von einem eigenen Podcast durch die Software gelegt. Da aber selbst mit den grundlegendsten Funktionen von Windows eine solche Aufnahme gemacht werden kann, geht es vor allem auch darum, wie der Podcast ins Netz gestellt werden kann. Damit man überhaupt eine Chance hat, dass der eigene Podcast qualitativ so gut ist, dass man viele Hörer gewinnt, sollte natürlich ein gutes Konzept vorhanden sein. Wird dies auch noch durch attraktive Technik ergänzt, die das Zuhören zu einer angenehmen Sache machen, hat man eine gute Basis für den allgemeinen Erfolg.

Beginnen wir mit dem Mikrofon: Natürlich können Headsets oder klassische Mikros über den Tonausgang genutzt werden. Da ein Podcast aber in der Regel im Web in einer stark komprimierten Form zur Verfügung gestellt wird, lohnt sich keine Anschaffung nur für dieses Projekt. Hier sollte schon etwas Geld (circa 50 – 100 Euro) investiert werden, um wirklich gute Sprachqualität zu bieten.

Ein USB-Mikrofon ist hier die bessere Lösung. Sie sind günstig zu erhalten, flexibel einzusetzen und dürften im Bereich der Qualität keine deutlichen Einbußen in der finalen Form des Podcasts haben. Wichtig ist, dass man hier auf die Kompatibilität der zusätzlichen Hardware achtet. Nicht jedes Mikrofon passt zum Beispiel in einen Mac, deshalb empfehlen wir USB Mikrofone, da diese an beiden Systeme optimal funktionieren. Wer hier den Überblick hat, hat aber zumindest den wichtigsten Punkt für den eigenen Podcast abgearbeitet.

Bei einem guten Mikrofon sind eigentlich nur drei Dinge wichtig. Einmal natürlich die Aufnahmequalität, die später bei der Aufnahme zu hören ist. Dann der sogenannte Pop-Schutz. Dies ist eine Filterkappe, die vor das Mikrofon gebaut wird, um Zisch und Pop Geräusche herauszufiltern. Drittens sollte das Mikrofon in einem Ständer stehen, da es auf Dauer ungemütlich wird, das Teil 40-45 Minuten in der Hand zu halten.

USB Mikrofone bieten diese drei Dinge in einem. Im Mikrofon ist ein Audiointerface, welches das Sprachsignal verstärkt und verschiedene Aufnahmemodi beinhaltet.  Dabei ist das Mikrofon mit in einem Ständer eingebaut und durch die Verarbeitung des Mikrofons sollten Pop-Geräusche schon eliminiert werden.

Software und die Bereitstellung der eigenen Podcast Folgen

Wenn man das Gerät für die Aufnahme hat, braucht es auch noch die Software und entsprechende Hintergrundmusik. Wie bereits angesprochen haben die neusten Systeme von Windows eigentlich immer Programme für das Aufnehmen der entsprechenden Folgen. Allerdings bieten diese nur rudimentäre Funktionen. Apple stellt mit Garageband ein umfangreiches Tool zur Verfügung, bei Windows gibt es einiges an Freeware im Netz zu finden. Mit Audacity sollte man auch auf einem System von Windows die wichtigsten Funktionen für die Bearbeitung haben.

Hintergrundmusik kann bei vielen verschiedenen Webseiten gekauft werden. Als Empfehlung wäre z.B. audiojungle.net oder einfach nach royalty free musicgooglen, um Musik zu finden, die lizenzfrei benutzt werden darf.

Nun muss man die Folgen nur noch zur Verfügung stellen, damit diese auch von den kommenden Abonnenten einfach über das Netz auf den Computer oder die mobilen Geräte gezogen werden können. Ein eigener Speicher im Internet ist die eine Möglichkeit, es gibt aber auch Dienste, die in den letzten Jahren speziell mit dem Hosting für Podcasts werben. Die Kosten schwanken, dürften bei einem mittleren Podcast die 10 Euro im Monat aber in der Regel nicht übersteigen. So einfach kann man selbst neue Zuhörer gewinnen und über interessante Themen informieren. Podcaster.de oder Podhost.de bieten solche Hostingpakete an.

Die offizielle Anleitung von Apple um einen Podcast auf iTunes zu stellen.

Tutorial Video um einen iTunes Podcast zu erstellen

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